Aronia

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HERKUNFT DES ARONIASTRAUCHES

Die Aroniapflanze hat ihren Ursprung im östlichen Nordamerika und wurde dort bereits von den Indianern als wertvolle Frucht geschätzt. Von Amerika traten die Apfelbeeren schließlich ihre Reise über Russland und Polen bis nach Mitteleuropa an, wo sie zuvor im Wesentlichen nur als Ziergehölz bekannt waren.

Erst seit dem Jahr 2001, als in der Südoststeiermark die ersten Aroniasträucher gepflanzt wurden, bereichert sie auch in Österreich das Obstsortiment. Aronia wird überdies biologisch produziert und benötigt keine Pestizide, was im Obstbau nahezu einmalig ist.

AUSSEHEN DER ARONIABEERE

Auf dem Aroniastrauch, einem Wildobstgehölz aus der Familie der Rosengewächse, der im Mai weiße Blüten trägt, reifen bis Ende August dunkelviolette, fast schwarze Früchte heran. Diese apfelförmigen Beeren, die einen Durchmesser von 5–12 mm haben und mit einer wachsartigen Außenhülle überzogen sind, sind für den rohen Verzehr nur bedingt geeignet.

Der Saft der gepressten Beeren schmeckt fein-herb, wobei die Süße je nach Anbaugebiet, Wetterbedingungen und Verarbeitung variiert, und bietet damit ein neuartiges Geschmackserlebnis.

IMG_1161 IMG_9868 5Q0D0034 Branch of black chokeberry with black fruits and red autumnal leaves

 

 INHALTSSTOFFE DER ARONIABEERE

Aronia-Wertetabelle

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(Quelle: www.facebook.com/aroni.at/)

Neben den primären Pflanzenstoffen wie Vitaminen (Vitamin E, Beta-Carotin und Folsäure), Mineral- und Ballaststoffen (Kalium, Calcium, Eisen und Zink) weisen die Aroniabeeren einen enorm hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, den Polyphenolen auf.

 Primäre Pflanzenstoffe

Zu den primären Pflanzenstoffen werden Wasser, Fruchtsäuren, Zucker, Pektin, Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe gezählt.

 

Wasser

Aroniabeeren bestehen bis zu 85 % aus Wasser.

 

Fruchtsäuren

In Aroniabeeren sind ca. 1,3 % organische Fruchtsäuren enthalten. Dazu zählen L-Apfelsäure, Chinasäure, Bernsteinsäure, Citronensäure, Blausäure.

Blausäure ist nur zu 0,6-1,2 mg /100 g enthalten. Der Verzehr einer rohen Portion (bis zu 500 g) Aroniabeeren ist deshalb bezüglich  Blausäure  unbedenklich.

 

Kohlenhydrate

Der Anteil der Kohlenhydrate in Aroniabeeren beträgt circa 15 %. Dazu zählen Zucker, Pektine und Ballaststoffe. Ballaststoffe können vom Körper nicht verdaut werden. Zu den Ballaststoffen gehören Zellulose, Pektin, Lignin. Ein hoher Pektingehalt ist typisch für alle Rosengewächse. In Aroniabeeren ist circa 0,3 – 0,5 % Pektin enthalten. Weiterer Ballaststoffgehalt der Beeren beträgt ca. 5,6 %.

 

Zucker

Aroniabeeren enthalten vergleichsweise wenig Fruchtzucker. In 100g frische Aroniabeeren befindet sich ca. 7g Zucker. Dabei ist das Verhältnis Fructose zu Glucose etwa 1:1. Also befinden sich 3,5 g Fructose und 3,5 g Glucose in 100g frische Aroniabeeren.

Aroniabeeren enthalten einen hohen Gehalt an Sorbit. Sorbit ist ein für Diabetiker geeigneter Austauschzucker, der Insulin unabhängig verstoffwechselt wird. Der Sorbitanteil in Aronia ist genauso hoch wie der Gesamtzuckeranteil (ca. 7 g / 100 g = 7 %). Sorbit ist auch für die Zahngesundheit bzw. die Vermeidung von Karies bedeutsam.

 

Eiweißgehalt

Der Eiweißgehalt ist mit ca. 0,7 – 2 % gering.

Der Fettgehalt beträgt circa 1,5 %.

 

Vitamine

Der Anteil der Kohlenhydrate in Aroniabeeren beträgt circa 15 %. Dazu zählen Zucker, Als fettlösliche Vitamine kommen in der Aroniabeere Vitamin E (Tocopherol) und Vitamin K sowie Provitamin A, eine Vorstufe von Vitamin A vor. Provitamin A wird erst im Körper in Vitamin A umgewandelt.

Als wasserlösliche Vitamine sind die Vitamine Folsäure (Vitamin B9) und Vitamin Riboflavin (Vitamin B2) sowie Ascorbinsäure (Vitamin C) enthalten.

Es ist zu beachten, dass Vitamine lagerungs- und hitzeanfällig sind. Durch den Transport, die Verarbeitung und letztendlich Erhitzung geht ein Großteil der Vitamine verloren.

Ballaststoffgehalt der Beeren beträgt ca. 5,6 %.

vitamingehalt

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 Sekundäre Pflanzenstoffe

Die sekundären Pflanzenstoffe dienen der Fortpflanzung und Verteidigung der Pflanze. Zu Ihnen zählen Farbstoffe, Duftstoffe, Geschmacksstoffe und Giftstoffe die Schädlinge in die Flucht schlagen oder Insekten anlocken.  In der Aronia sind vor allem Anthocyane und Procyanidine aus der Gruppe der Polyphenole enthalten.

 

Pflanzliche Farbstoffe (Polyphenole)

Polyphenole kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Tannine vor. Sie haben meist eine antioxidative Wirkung und gelten als gesundheitsfördernd. Diese sekundären Pflanzenstoffen sind aromatische Verbindungen.

In der Gruppe der Polyphenole sind viele Pflanzenstoffe zusammengefasst, zu denen auch die Farbstoffe Flavonoide gehören. Die Anthocyane, eine Teilgruppe der Flavonoide, schützen Körperzellen vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation. Sie vermindern die Fettablagerungen in den Blutgefäßen und beugen damit der Arteriosklerose vor.

Zur Gruppe der Flavonoide werden auch OPC (Oligomere Proanthocyanidine) und Tannine gezählt.

Polyphenole

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Anthocyangehalt

Anthocyane sind wasserlösliche Substanzen, die in vielen Beeren und Früchten vorkommen. Sie dienen der Pflanze als Schutz vor Erkrankungen und oxidativer Schädigung, wie zum Beispiel durch übermäßiges Sonnenlicht. Aroniabeeren enthalten den höchsten in Obst gemessenen Wert an roten und blauen Pflanzenfarbstoffen. Die folgende Darstellung zeigt einen Vergleich des Anthocyangehaltes einiger Beerenfrüchte.

Die Anthocyane helfen, das Verhältnis von Antioxidantien, der freien Radikalen, im Gleichgewicht zu halten. So wird verhindert, dass freie Radikale Überhand nehmen und es zu zellschädigendem oxidativen Stress kommt.

 

Oligomere Proanthocyanidine – OPC

Während Anthocyane u.a. für die dunkle Färbung zuständig sind, ist OPC für den markanten pelzigen Geschmack der Beeren verantwortlich. Die Oligomere Proanthocyanidine gehören zu den farblosen  Pflanzenfarbstoffen. Aronia hat einen besonders hohen Wert an OPC. Im Vergleich zu anderen Beeren enthält die Aronia fast doppelt so viel OPC wie beispielsweise die Preiselbeere. Sehen Sie dazu die folgende Darstellung:

OPC-Vergleich

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Tannin

Aufgrund des Tannin bezogenen Gerbsäuregehaltes schmecken die Aroniabeeren herb-süßsäuerlich, ähnlich unausgereiften Heidelbeeren und wirken zusammenziehend. Der Geschmack hält oft vom direkten Verzehr der frischen Beeren ab. Durch weitere Verarbeitungsschritte wird dieser Geschmack etwas gemildert.

(Quelle: http://www.aroniabeere.de/)

 

 

 

ARONIA  – am Besten jeden Tag!

Ob Aroniasaft pur oder getrocknete Beeren im Müsli, so startest du gut in den Tag.

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